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4. Oktober 2017

Blühendes Österreich erhält 12 Hektar gefährdeter Kulturlandschaften


Im UNESCO-Weltkulturerbe Wachau mit Naturschutzverein Lanius

Federgras Steinfeder © Markus Haslinger

Die Trocken- und Halbtrockenrasen in der Wachau gehören zu den artenreichsten Biotopen entlang der Donau. Diese ehemaligen Weiden in Österreichs prominentester Flusslandschaft sind in ihrer Existenz stark gefährdet. Die Stiftung Blühendes Österreich ist seit diesem Jahr der größte privatwirtschaftliche Förderer für diese artenreiche Natur- und Kulturlandschaft. Der Verein Lanius hegt und pflegt diese Flächen und ist einer von über 100 landwirtschaftlichen Betrieben, die von Blühendes Österreich beim Schutz wertvoller ökologischer Flächen unterstützt werden.

“Für die Durchführung wichtiger Naturschutzarbeiten sind wir neben freiwilligem Engagement vermehrt auf private Geldmittel angewiesen, da öffentliche Förderungen nicht mehr getätigt werden. Wir begrüßen daher die Initiative Blühendes Österreich der REWE International AG, die unsere Arbeit finanziell unterstützt. Hochwertige Naturschutzflächen können so für die nächsten Generationen erhalten bleiben“, meint Markus Braun, Obmann des Naturschutzvereins Lanius.

Lanius hat knapp 300 Mitglieder und ist Eigentümer von ca. 50 Hektar wertvoller Wiesen- und Trockenrasenflächen in der Wachau und Umgebung. Mit seinen Freiwilligen erhält er diese traditionellen und ökologisch hochwertigen Kulturlandschaften durch Mahd und Entbuschung. Nicht nur tausende Schmetterlinge und Insektenarten, sondern auch unzählige Orchideen sowie weitere Pflanzen- und Vogelarten sind auf diese Landschaften angewiesen.

Partnerschaft 
„Diese Unterstützung ist konkret unseren Kundinnen und Kunden zu verdanken, die mit dem Kauf unserer Eigenmarke „Da komm‘ ich her!“ direkt Blühendes Österreich unterstützen. Ein Cent pro Verkaufseinheit fließt in unsere Naturschutzinitiative Blühendes Österreich“, freut sich Robert Nagele, Vorstand von BILLA.
Über das Naturschutzprogramm von Blühendes Österreich werden der Erhalt, die Pflege und Aufwertung von knapp zwölf Hektar an wertvollen Wiesenflächen von Lanius sichergestellt. Das entspricht ungefähr einer Größe von 17 Fußballfeldern.
„Blühendes Österreich kartiert diese wichtigen Offenlandflächen und bewertet diese naturschutzfachlich. Aufgrund der ökologischen Wertigkeit fließen in den nächsten zehn Jahren 65.000 Euro an Naturschutzmittel an den Verein. Es freut uns, dass Blühendes Österreich zu einer nachhaltigen Naturschutzarbeit für das Naturparadies Wachau beiträgt“, meint Ronald Würflinger, Geschäftsführer der Stiftung Blühendes Österreich. 

Schützenswertes UNESCO- Weltkulturerbe
Auch in Zukunft soll das berühmte Federgras – die Wachauer Steinfeder – und die Smaragdeidechse, Symbol der Wachau, Lebensraum und Platz finden. Die gefährdeten Arten wie Wiedehopf und Osterluzeifalter finden in der Wachau wertvolle Rückzugsgebiete. Die Wachau ist damit nicht nur eine der bedeutendsten historischen Tourismusdestinationen Österreichs und berühmt für ihre Marillen sowie den Wein, sondern herausragend für Österreichs natürliche Vielfalt. Diese wertvollen Trockenrasen und Halbtrockenrasen wurden in den letzten Jahrhunderten zum Teil gemäht, als Hutweiden für Schafe und Ziege verwendet und zur Heuproduktion verwendet. Durch diese extensive und schonende Nutzung entstand eine überaus vielfältige und einzigartige, jedoch sensible Kulturlandschaft. Vieh- und Weidewirtschaft sind in der Wachau vollständig zum Erliegen gekommen. Die Erhaltung und Pflege der ökologisch wertvollen Flächen ist eine große Herausforderung für den Naturschutz. Dafür setzt sich Blühendes Österreich ein.