REWE International AG engagiert sich für Kinder und Jugendliche
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3. September 2015

Hilfe für Flüchtlinge in Österreich


REWE International AG engagiert sich für Kinder und Jugendliche

Angesichts der aktuellen Flüchtlingssituation intensiviert die REWE International AG ihr soziales Engagement und setzt – mit Fokus auf Kinder und jugendliche Flüchtlinge – an mehreren Punkten an. EUR 500.000 gehen direkt an die Flüchtlingshilfe der Caritas, zweckgewidmet für die Betreuung von Kindern und Jugendlichen, etwa die Einrichtung von Wohngemeinschaften für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge (sogenannte UMFs). Außerdem wird die bestehende REWE Group Initiative „Lernen macht Schule“ erweitert, etwa mit speziellen Deutschkursen durch WU Studierende. Mit Lehrstellen speziell für junge Flüchtlinge bietet die REWE International AG darüber hinaus jenen die möchten die Chance, durch Beschäftigung und Ausbildung rasch Teil der österreichischen Gesellschaft zu werden. Flüchtlingskoordinator Christian Konrad begrüßt das Engagement.

„Die aktuelle Flüchtlingssituation in Europa und auch hier in Österreich ist außergewöhnlich und kann Unternehmen nicht kalt lassen. Die Wirtschaft muss ihrer Verantwortung nachkommen und nach ihren Möglichkeiten mit anpacken. Wir haben uns angesehen, wo unsere Unterstützung als REWE International AG am meisten gebraucht wird und uns nach Gesprächen mit der Caritas entschlossen, die Unterbringung und Begleitung von Kindern und jugendlichen Flüchtlingen zu finanzieren. Das ist für uns auch ein logischer nächster Schritt, nachdem wir seit 5 Jahren gemeinsam mit der Caritas und der WU jungen Flüchtlingen die Chance auf Bildung und Integration geben im Rahmen der gemeinsamen Initiative ‚Lernen macht Schule‘. Hier knüpfen wir an“, fast Frank Hensel, Vorstandvorsitzender der REWE International AG die Ausrichtung der Flüchtlingshilfe des Unternehmens zusammen.

Unterbringung – Flüchtlingshilfe der Caritas
Die REWE Group ist sich ihrer sozialen Verantwortung schon lange bewusst und arbeitet aus diesem Grund seit vielen Jahren eng mit diversen karitativen und sozialen Organisationen zusammen – insbesondere auch mit der Caritas Österreich, die in der Flüchtlingshilfe federführend ist. Für das gesamte soziale Engagement ist es dem Unternehmen ein großes Anliegen etablierte und darin geschulte Organisationen zu unterstützen, um langfristige und gesicherte Hilfe zu gewährleisten. Daher unterstützt die REWE International AG die Flüchtlingshilfe der Caritas Österreich mit EUR 500.000 für die Betreuung und Unterbringen von Kindern und jugendlichen Flüchtlingen, vor allem auch unbegleiteten Minderjährigen. Angesichts der Situation in Traiskirchen und anderen Erstaufnahmezentren wie etwa in Nickelsdorf koordiniert die REWE Group darüber hinaus weiterhin mit ihren Handelsfirmen auch Soforthilfe-Maßnahmen mit Lebensmittel- und Sachspenden.

Orientierung – Unterstützung durch Lernen macht Schule
Im Zuge der aktuellen Situation hat die REWE International AG gemeinsam mit der Caritas die seit fünf Jahren bestehende Initiative „Lernen macht Schule“ ausgeweitet. Im Zuge des Projekts lernen Studierende der Wirtschaftsuniversität Wien, der Pädagogischen Hochschule Niederösterreich in Baden und der Universität Salzburg als Lernbuddys mit Kindern, die in Caritas-Einrichtungen untergebracht sind oder von diesen betreut werden. Der zentrale Leitgedanke des Projektes ist es, mit- und voneinander zu lernen. Rund die Hälfte der betreuten Einrichtungen sind Flüchtlingseinrichtungen, mehr als ein Drittel der studentischen Lernbuddys betreuen Flüchtlings-Kinder. Angesichts der aktuellen Lage bietet die Wirtschaftsuniversität nun im September im Rahmen von „Lernen macht Schule“ einen Intensiv-Deutschkurs für 20 Asylwerber im Alter von 16 bis 30 Jahren an.

Zukunft – durch Lehrstellen rasch Teil der Gesellschaft werden
Die REWE International AG wird außerdem noch heuer 20 bis 30 Lehrstellen für Flüchtlinge schaffen und im Zuge dessen auch ein eigenes Ausbildungsprogramm abgestimmt auf die Bedürfnisse der Jugendlichen über alle Handelsfirmen hinweg einrichten. „Mittelfristig wird es vor allem darum gehen, wie man die Flüchtlinge – durch Bildung zum einen und Beschäftigung zum anderen – an unserer Gesellschaft teilhaben lassen kann. Als einer der größten Arbeitgeber und Ausbildner des Landes sehen wir es als unsere Verantwortung, Lehrstellen für junge Flüchtlinge – natürlich jene die das möchten – zur Verfügung zu stellen. Unsere Handelsfirmen haben hier schon erste Versuche gestartet in den letzten Jahren und wir möchten diese Erfahrungen nun angesichts der neuen Situation nutzen, um das Angebot zu intensivieren“, betont Hensel. Seit 2013 ist in Österreich eine Lehre für Asylwerber bis 25 Jahren grundsätzlich möglich. Allerdings war dies bis dato mit bürokratischen Hürden verbunden, da Flüchtlinge derzeit nur eine Lehre in sogenannten "Mangelberufen" machen dürfen. Die Liste dieser umfasst in Wien 30 Lehrberufe, in anderen Bundesländern noch weniger. Man befindet sich als Unternehmen teilweise im rechtlichen Graubereich, wenn man Flüchtlingen einen Lehrplatz bietet. „Ich zähle hier auf die Unterstützung der Politik und rufe dazu auf, die diesbezüglichen Auflagen und bürokratischen Hürden zu entschärfen“, macht sich Hensel für eine Erleichterung der Abläufe seitens des Gesetzgebers stark.

Regierungskoordinator begrüßt Engagement
Christian Konrad, kürzlich von der Bundesregierung als Koordinator für die Flüchtlinge eingesetzt, begrüßt die Hilfsmaßnahmen der REWE International AG: „Dieses weitsichtige und langfristige Engagement von Österreichs größtem Lebensmittelhändler ist bemerkenswert und hat hoffentlich Vorbildwirkung für andere Unternehmen in diesem Land. Viel Akuthilfe wurde in den vergangenen Wochen schon geleistet, die Wirtschaft ist in dieser Ausnahmesituation aber gefordert, auch nachhaltig zu helfen.“