REWE International AG Zentrallager West erhält Zertifikat in Gold
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14. Oktober 2014

Österreichische Gesellschaft für Nachhaltige Immobilienwirtschaft


REWE International AG Zentrallager West erhält Zertifikat in Gold

REWE International AG Zentrallager West erhält Zertifikat in Gold

Das neue Zentrallager West, welches die REWE Group 2013 im oberösterreichischen Ohlsdorf in Betrieb genommen hat, erhielt nun das Zertifikat der Österreichischen Gesellschaft für Nachhaltige Immobilienwirtschaft (ÖGNI) in Gold. Das nachhaltig gestaltete Zentrallager erhielt die höchste Punktebewertung für Industriebauten und nimmt so eine besonders herausragende Stellung der von ÖGNI ausgezeichneten Projekte ein.

„Die REWE International AG setzt sich bereits seit mehreren Jahren intensiv mit dem umfassenden Thema Nachhaltigkeit im Bereich Transport und Gebäudetechnik auseinander und hat beim Bau des Zentrallagers West sämtliches Know-How in diesen Bereich einfließen lassen. Dies reicht von der Optimierung der Transportwege über Ressourcenschonung bis hin zu mitarbeiterfreundlicher Arbeitsplatzgestaltung. Es freut mich sehr, dass diese Maßnahmen mit einer solch positiven Bewertung durch die ÖGNI gewürdigt werden“, so Reinhard Schürk, Vorstand der REWE International AG. Beurteilt wurden neben der ökologischen und ökonomischen Qualität des Zentrallagers auch die technische und soziokulturell-funktionale Qualität sowie die Prozessqualität.

6 Millionen weniger LKW-Kilometer pro Jahr: Lage und optimale Einbettung entscheidend
Für die Zertifizierung durch die ÖGNI wurden diverse Aspekte der Nachhaltigkeit überprüft und bewertet. Besonders hervorgehoben wurde, dass durch die Einbettung des Zentrallagers in eine ehemalige Kiesgrube so genanntes Flächenrecycling betrieben wurde. Darüber hinaus werden die aus dem Betrieb entstehenden Emissionen, wie etwa Schall oder Licht in den Nachtstunden, gegenüber der Umwelt auf natürliche Weise abgeschirmt, sodass auch keine aufwändigen und künstlichen Lärmschutzmaßnahmen notwendig wurden. Um den LKW-Verkehr von den umliegenden Gemeinden fern zu halten, wurde eigens eine Brücke zum Autobahnzubringer errichtet. Ein weiterer Vorteil des Standortes ist die zentrale Lage innerhalb Österreichs. So konnten die Transportwege optimiert werden, wodurch eine jährliche Einsparung von rund sechs Millionen LKW-Kilometer erreicht wird. Auch im Lager selbst wurde die Logistik effizienter gestaltet: Durch den Einsatz eines LKW-Leitsystems werden Anliefer-LKWs zielgerichtet an das von der Lagerablaufdisposition vorgegebene Be- und Entladetor über mobile Kommunikationsgeräte geleitet. Dies ermöglicht eine kontrollierte Zielführung in Zeit und Weg. So werden die Verweilzeiten und Strecken deutlich reduziert.

Nachhaltigkeit durch Energieeffizienz und mitarbeiterfreundliches Arbeitsklima
Der gesamte Standort, der eine Fläche von rund 39.000 m² umfasst, ist ausschließlich mit LED-Beleuchtung ausgestattet. Darüber hinaus werden Beleuchtung, Heizung und Frischluft über eine intelligente Haustechniksteuerung bedarfsabhängig gesteuert. So kann gegenüber herkömmlichen Systemen eine Stromeinsparung bei Beleuchtung von rund 60% erzielt werden. Auch bei der Kühlung wurde auf Energieeffizienz gesetzt: einzelne Bereiche, die prozessbedingt gekühlt werden müssen, werden über Inverterkühltechnologie klimatisiert. Da durch eine lastabhängige Steuerung nur die benötigte Kühlenergie erzeugt wird, können rund 45% Strom eingespart werden. Die am Dach befindliche Photovoltaikanlage speist den produzierten Strom direkt ein und reduziert somit den Energieverbrauch.
Das Prinzip der Ressourcenschonung wurde nicht nur bei der Standortwahl und im Energiebereich konsequent verfolgt, sondern - wo möglich - auch in die Baukonstruktion einbezogen. So sind zum Beispiel weite Bereiche des Daches aus Holzwerkstoffen errichtet. Neben dem Haupteffekt des nachwachsenden und recyclingfähigen Rohstoffs wurde dadurch aufgrund des leichteren Baumaterials die gesamte Baukonstruktion entlastet. Das Wohlbefinden der Mitarbeiter am Arbeitsplatz ist ebenfalls ein wichtiger Aspekt im Rahmen der Beurteilung der Nachhaltigkeit. Im Zentrallager West wurden die Büroräumlichkeiten gegenüber herkömmlichen Standards lichtdurchfluteter konzipiert und farblich gestaltet. Außerdem wird die Lagerhalle bedarfsabhängig mit Frischluft gespült. Die Parkplätze mit bevorzugten Fahrradabstellplätzen wurden durch eine eigene Fußgängerbrücke direkt an das Obergeschoß des Gebäudes angebunden und so die Wege maßgeblich verkürzt.

Das Zentrallager West im Überblick
Auf rund 39.000 m² Lagerfläche, was der Größe von vier Fußballfeldern entspricht, werden mehr als 9.500 (ungekühlte) Artikel gelagert. Aus dem oberösterreichischen Ohlsdorf werden rund 1.000 Filialen und selbstständige Kaufleute in Tirol, Vorarlberg, Salzburg, Oberösterreich und Teilen von Kärnten beliefert. An fünf Tagen die Woche werden täglich rund 130.000 Bestelleinheiten an Waren angeliefert, eingelagert, kommissioniert und neu verteilt. Um den logistischen Aufwand bewältigen zu können, wurden in Ohlsdorf 2013 rund 250 Arbeitsplätze neu geschaffen. Davon arbeiten 220 Mitarbeiter im Lager selbst, 30 Fahrer sorgen dafür, dass die Ware in die Filialen im Westen Österreichs kommt.