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31. August 2017

MERKUR Studie: Dem Geschmackssinn von Kindern auf der Spur

Gratis Obst-Aktion für kleine Marktforscher bei MERKUR

Mit dem Schulstart stellt sich für viele Eltern auch die Frage, mit welchem Frühstück ihre Kinder am besten in den Tag starten, welche Jause die nötige Energie liefert und welche Pausenbrotzutaten gesund sind und den Kleinen schmecken. Denn gerade was den Geschmack betrifft, haben Kinder meist andere Vorlieben als Erwachsene. Mit dem Thema Geschmack und der Geschmackskompetenz von Kindern beschäftigt sich auch eine Studie im Auftrag von MERKUR. Demnach essen Kinder häufig Obst, Brot, Milchprodukte und Gemüse. Zu ihren Lieblingsspeisen zählen aber auch kohlenhydratreiche Mahlzeiten wie Nudeln, Pizza und Schnitzel. Insgesamt ist die Geschmackskompetenz der Kinder gut ausgeprägt – die Geschmacksrichtungen „süß“, „sauer“ und „salzig“ werden von den meisten Kindern erkannt, die Geschmacksrichtung „bitter“ seltener.

Die qualitative Studie wurde vom Österreichischen Gallup Institut unter insgesamt 80 Kindern zwischen 5 und 12 Jahren durchgeführt. Das Untersuchungsdesign beinhaltete persönliche Interviews und Geschmackstests mit Blindverkostungen. MERKUR Vorstandsvorsitzende Kerstin Neumayer erklärt das Motiv hinter der Studienbeauftragung: „Unsere Sinne beeinflussen, was wir essen und prägen unsere Ernährungsweise. Geschmack und persönliche Vorlieben bilden sich bereits in jungen Jahren und begleiten uns meist ein Leben lang. Im Rahmen der Studie wollten wir deshalb dem Geschmackssinn von Kindern auf die Spur gehen und herausfinden, was Kinder besonders gerne essen und inwiefern sie die unterschiedlichen Geschmacksrichtungen voneinander unterscheiden können.“

Die Studie zeigt, dass sich die Kinder ihrer eigenen Einschätzung nach durchaus gesund und ausgewogen ernähren. Demnach geben 85 % an, häufig Obst sowie Brot zu essen, 79 % essen häufig Milchprodukte und 63 % oft Gemüse. Fisch kommt hingegen nur bei einem knappen Drittel häufig auf den Tisch, ein Viertel isst ihn sogar nie. Nach ihren drei Lieblingsspeisen gefragt, nennen insgesamt 49 % der Kinder Nudeln, 35 % Pizza und 20 % Schnitzel. Laut Marlies Gruber, Ernährungsexpertin und Geschäftsführerin des forum. ernährung heute liegt der Ursprung der Beliebtheit von kohlenhydratreichen Nahrungsmitteln in der Evolution: „Schon die Muttermilch liefert Kohlenhydrate und Fett, die wichtig für ein gutes Wachsen und Gedeihen sind. Kinder haben evolutionsbedingt im Gehirn verankert, dass Kohlenhydrate ein schnelles Sättigungsgefühl erzeugen und daher gut für ihr Wachstum sind. Nudeln, Pizza und Schnitzel weisen zudem einen hohen geschmacklichen Stabilitätsgrad auf – vor Überraschungen ist man in den meisten Fällen gefeit. Dennoch kann nicht von einer Vereinheitlichung des Geschmacks, die häufig durch das globalisierte Angebot konstatiert wird, die Rede sein.“

Geschmack kann man lernen
Kinder zeigen bereits in jungen Jahren ihre eigenen Persönlichkeiten, genauso ist es auch mit Essensvorlieben. Wirft man einen Blick auf die Gründe, warum manche Lebensmittel häufig und andere nur selten gegessen werden, zeigt sich, dass in den meisten Fällen die Eigenmotivation der Kinder, also persönliche Geschmacksvorlieben, entscheidend ist. Aber auch das Elternhaus sowie Kindergarten, Hort und Schule sind wesentliche Einflussfaktoren etwas häufig oder selten zu essen. Die Eigenmotivation ist bei Süßigkeiten (75 %), Kartoffeln und Pommes (59 %), Fleisch (54 %), Fisch (52 %) sowie Obst, Milchprodukten und Wurst (jeweils 49 %) der Hauptgrund für einen häufigen Konsum und bei Gemüse (80 %), Brot (67 %), Fisch (49 %) und Milchprodukten (47 %) für einen seltenen Konsum.

„Wenn Eltern über ein großes Geschmacksspektrum verfügen und abwechslungsreich und mit unterschiedlichen Lebensmitteln kochen, dann wird das auch an die Kinder weitergegeben. Wichtig ist, dass Eltern ihre Kinder verschiedene Sachen ausprobieren lassen und ihnen Vielfalt vermitteln, denn Geschmack kann man lernen. So müssen die Kleinen manche Lebensmittel oft 10 bis 15 Mal kosten, bevor sie ihnen wirklich schmecken“, erklärt Marlies Gruber. Kerstin Neumayer ergänzt: „Unser Anliegen ist es, den Lern-Prozess der Kinder und Eltern zu unterstützen – die MERKUR Sortimentsvielfalt eignet sich dafür ideal. So kann man immer wieder neue Lebensmittel bei MERKUR entdecken, die den Geschmackshorizont der Kinder, aber auch der Eltern, stetig erweitern.“ Daher wird bei MERKUR auch in Zukunft der Ausbau des bereits umfassenden Frischebereichs und der Auswahl an gesunden Convenience-Produkten im Fokus stehen, erzählt Kerstin Neumayer.

Gut ausgeprägte Geschmackskompetenz bei Kindern
Der MERKUR Geschmackstest zeigt, dass 87 % der befragten Kinder die Geschmacksrichtung „sauer“, 83 % die Geschmacksrichtung „süß“ und 70 % die Geschmacksrichtung „salzig“ richtig zuordnen können. Jedoch erkennt nur die Hälfte der Kinder die Geschmacksrichtung „bitter“. Bei der Frage welche Geschmacksrichtung den Kindern am besten schmeckt, ist mit 71 % „süß“ klarer Favorit. „Sauer“ und „salzig“ werden von jeweils 14 % der Kinder bevorzugt.  

„Der Mensch hat eine angeborene Präferenz für süß, weil süß in der Evolution das Überleben sicherte. Reife Früchte sind süß, liefern Energie, Vitamine und Mineralstoffe. Das spiegelt sich in den Vorlieben der Kinder: Süßigkeiten und Obst schmecken, ebenso Kartoffeln. Diese liefern dem kleinen Magen bei verhältnismäßig wenig Volumen lange Energie. Bitter dagegen schmecken viele giftige Pflanzenbestandteile, unreife oder verdorbene Lebensmittel. Die Ablehnung von bitter ist ebenfalls angeboren. Das Geschmacksempfinden ändert sich im Laufe des Lebens und ist ein Lernprozess, der mit der Anzahl an Kontakten zusammenhängt. Je öfter wir etwas probieren, desto eher schmeckt es uns. Außerdem sind Kinder von Natur aus neugierig und probieren gerne neue Geschmäcker aus“, so Marlies Gruber.

Verwendungsmöglichkeiten von Kräutern sind Kindern eher bekannt als deren Name
Im Rahmen der Blindverkostung durften die Kinder mit verbundenen Augen Äpfel, Karotten, Kohlrabi und Naturjoghurt probieren. 97 % haben dabei den Apfel, 93 % das Naturjoghurt und 87 % die Karotte auf Anhieb richtig erkannt. Der Kohlrabi hingegen ist ihnen deutlich weniger vertraut: nur 37 % erkannten diesen bei der Blindverkostung. Auch nach Vorlage wurde dieser nur von etwas mehr als einem Drittel richtig erkannt.

Anhand ihres Äußeren, Geruchs und Geschmacks durften die Kinder auch Kräuter erkennen. Generell wissen die Kinder eher über deren Verwendungsmöglichkeiten Bescheid, als dass sie diese richtig benennen können. 17 % der befragten Kinder konnten Petersilie, 17 % Basilikum und ein Drittel Kresse als solches erkennen. Schnittlauch wurde von 43 % richtig benannt. 20 % wussten, dass Petersilie oft in Suppen vorkommt, 30 % bzw. 27 %, dass man Schnittlauch und Kresse aufs Brot gibt und 13 % assoziierten Basilikum mit Spaghetti und Lasagne. 13 % der Kinder gaben an, Kresse schon selbst angebaut zu haben. „Dass den Kindern die Benennung schwerfällt, würde ich nicht überbewerten, selbst Erwachsene tun sich damit nicht leicht. Offenbar spielen frische Kräuter in den österreichischen Haushalten keine große Rolle, eine Auseinandersetzung mit der Natur würde das Verständnis hier fördern“, empfiehlt Marlies Gruber.

Ausprobieren und Neues entdecken
„Unser Ziel ist es, Eltern zu dieser Auseinandersetzung anzuregen und Kinder bewusst an die Dinge heranzuführen. Wir haben im Rahmen der Studie gesehen, dass sich Kinder gerne mit dem Thema Essen beschäftigen und Dinge ausprobieren möchten – mit unterschiedlichen, kindgerechten Angeboten bieten wir ihnen dazu die Möglichkeit“, so Kerstin Neumayer. So lädt beispielsweise der MERKUR Sinnesturm kleine Marktforscher in den Märkten ein, verschiedene Rätsel mit all ihren Sinnen spielerisch zu entdecken. Etwas ganz Besonderes ist auch die neue regionale Schultüte, die mit abwechslungsreichen und gesunden Spezialitäten von Produzenten aus der Region gefüllt ist. Tafelklassler erhalten außerdem rechtzeitig zum Schulstart eine kostenlose MERKUR Marktforscher Schultüte und da zu einer ausgewogenen Ernährung auch Vitamine gehören, gibt es für kleine Marktforscher in allen MERKUR Märkten gratis Obst für die Schuljause.