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30. September 2015

BIPA Arbeitsmarktradar 2015: Karriere-Chancen für Frauen im Handel


Österreichische Umfrage unter Frauen nimmt Jobs im Handel unter die Lupe

Karriere-Chancen für Frauen im Handel

Eine von BIPA im Herbst 2015 in Auftrag gegebene Umfrage zeigt auf, was sich Frauen vom Berufsleben in der Handelsbranche erwarten und welche persönlichen Chancen sie darin sehen. Befragt wurden österreichweit 1.000 Frauen zwischen 20 und 59 Jahren. 

„99 Prozent unserer 4.000 Mitarbeiter sind weiblich. Wir sehen es daher als unseren Auftrag, uns speziell mit den Lebenssituationen von Frauen zu beschäftigen“, beschreibt BIPA Geschäftsführer Dietmar Gruber den Hintergrund des „Arbeitsmarktradar 2015“. Aufgezeigt werden soll, wie Frauen derzeit über einen Arbeitsplatz im Handel denken und was sie sich von einem Arbeitgeber wünschen. Die Ergebnisse der vom Beratungsunternehmen marketmind durchgeführten Erhebung geben ein Stimmungsbild der Arbeitnehmerinnen-Situation in Österreich und zeigen dabei zugleich Chancen wie auch Potenziale und Bedenken auf.

„Als Marktführer in einer frauendominierten Branche unterstützt uns die Umfrage dabei, jene Themen zu identifizieren, bei denen wir noch stärker ansetzen und besser informieren müssen. Denn was viele nicht wissen: Die Karriere-Chancen für Frauen im Handel sind heute sehr gut. Daher wollen wir Frauen jeden Alters ermutigen und bestärken, sich zu bewerben und Teil unserer BIPA Familie zu werden – von der Berufseinsteigerin über die Quereinsteigerin bis hin zur Wiedereinsteigerin nach der Karenz“, so Dietmar Gruber, der für seine österreichweit rund 620 Filialen diesen Herbst 112 neue Arbeitsplätze vergibt. Damit die MitarbeiterInnen des Unternehmens ihre Qualitäten und Talente voll entfalten können, legt die Nummer 1 im Drogeriefachhandel einen starken Fokus auf deren Förderung. So wurde in den vergangenen Jahren durchschnittlich rund eine Million Euro in Weiterbildungsmaßnahmen investiert. Dieser Umstand spiegelt sich unter anderem in der internen Aufstiegsquote wieder: Derzeit werden über 75 Prozent der Führungspositionen bei BIPA intern besetzt.

Die Kernaussagen des BIPA Arbeitsmarktradars 2015

  • Generell gute Jobchancen im Handel:

Über ein Drittel der Österreicherinnen ist davon überzeugt, dass in der Handelsbranche in den nächsten Jahren gute Jobchancen bestehen.

Jede 4. Österreicherin empfindet eine Karriere im Handel für Frauen als erstrebenswert.

  • Einstieg ins Berufsleben über einen Job im Handel:

3 von 10 Frauen finden, dass der Einstieg ins Berufsleben über einen Job im Handel im Lebenslauf gut ankommt.

Ein Drittel der jungen Frauen im Alter von 20 bis 29 Jahren ist der Meinung, dass ein Jobeinstieg über die Handelsbranche gute Karrieremöglichkeiten bietet. Wienerinnen und Niederösterreicherinnen sind dabei am kritischsten: Jede Vierte bewertet die Karrieremöglichkeiten für Frauen, die über einen Job im Handel einsteigen, als gut. Optimistischer hingegen die Steirerinnen: Bereits jede Dritte sieht gute Karrierechancen für Berufseinsteigerinnen in der Handelsbranche.

  • Ein Job im Handel als Karrieresprungbrett:

Fast die Hälfte der Österreicherinnen glaubt daran, dass Frauen im Handel eine große Chance auf Weiterentwicklung haben – etwa von der Verkaufsmitarbeiterin zur Shopmanagerin oder von der Shopmanagerin zur Regionalleiterin.

  • Wiedereinstieg leicht gemacht:

Besonders gut bewerten die Befragten die Möglichkeit des Wiedereinstiegs nach der Karenz. Fast 60 Prozent bewerten die Chancen, nach der Karenz wieder ins Berufsleben einzusteigen, als gut. In den westlichen Bundesländern sind es sogar über 60 Prozent.

Die Karrieremöglichkeiten nach dem Wiedereinstieg werden noch etwas skeptisch gesehen: Nur jede 4. Frau bewertet diese als gut. Mehr Optimismus ist bei den jungen Frauen vorhanden: Fast ein Drittel der 20 bis 29-Jährigen sieht gute Chancen, nach der Karenz Karriere im Handel zu machen.

  • Top 3 „Was Frauen im Job wollen“:

Für fast 4 von 10 Frauen steht die Vereinbarkeit von Berufs- und Privatleben an erster Stelle. Weitere 25 Prozent der Österreicherinnen geben als wichtigsten Zufriedenheitsfaktor flexible Arbeitszeiten an. Auch die Chance zur Weiterentwicklung fällt für zahlreiche Frauen unter die Top 3.

Die attraktivsten Aufgabenbereiche im Handel für 80 Prozent der Österreicherinnen: Drogerie & Beauty sowie Mode.

  • Gekommen, um zu bleiben:

Die große Mehrheit der Österreicherinnen gibt an, dem Unternehmen treu bleiben zu wollen, wenn dieses die Vereinbarkeit von Berufs- und Privatleben ermöglicht.

6 von 10 Österreicherinnen motivieren eine interessante und abwechslungsreiche Tätigkeit sowie flexible Arbeitszeiten zu einem langfristigen Verbleib im Unternehmen. Auch Lob und Anerkennung sowie eine Tätigkeit, die den eigenen Fähigkeiten entspricht, sind für die Mehrheit der Österreicherinnen wichtig.

Während die 20 bis 29-Jährigen vor allem Chancen zur Weiterentwicklung und Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten überdurchschnittlich stark schätzen, sind die Begeisterungsfaktoren bei den 50 bis 59-Jährigen die Möglichkeit, individuelle Fähigkeiten einzusetzen und die Förderung von Eigeninitiative.