MERKUR-Expansionsoffensive in einer real-digitalen Welt  
Wiener Neudorf, 07.07.2017
MERKUR Vorstand Harald Mießner, MERKUR Vorstandsvorsitzende Kerstin Neumayer und Trendforscher Harry Gatterer
Als innovativer Lebensmitteleinzelhändler beschäftigt sich MERKUR intensiv mit der zunehmenden Digitalisierung sowie der optimalen Verbindung von stationär und online, um auch in Zukunft an die Erfolge der letzten Jahre anknüpfen zu können. Dass der stationäre Lebensmittelhandel trotz neuer digitaler Technologien weiterhin Wachstumschancen birgt, zeigt die diesjährige Expansionsoffensive von MERKUR mit 13 Neu- und Umbauten.

Das heurige Jahr ist das stärkste Expansionsjahr in der Geschichte von MERKUR und umfasst mit einem Investitionsvolumen von EUR 100 Mio. insgesamt sieben Neueröffnungen und sechs Umbauten in ganz Österreich. Die Besonderheit: Vier dieser Neueröffnungen werden in einem vollkommen neuen, flächenmäßig kompakteren Format gestaltet. MERKUR Kunden finden hier weiterhin die gewohnt umfassende Vielfalt im Frischebereich, einzig das Trockensortiment wird etwas gestrafft, so dass insgesamt rund 15.000 Artikel zur Verfügung stehen. Der erste dieser bis zu 1.500 m2 großen Märkte wird am 27. Juli im burgenländischen Kittsee eröffnet – langfristig sieht MERKUR Potential für 40 weitere MERKUR Märkte im kompakteren Format. Darüber hinaus wird im Herbst des heurigen Jahres die neue Produktionsstätte der MERKUR Genussküche im Industriezentrum von Traiskirchen fertiggestellt. Im Rahmen dieser Expansionsoffensive schafft MERKUR, mit aktuell 10.000 Mitarbeitern einer der größten Arbeitgeber des Landes, 2017 österreichweit 300 neue Jobs.

„Wir erkennen im stationären Handel auch künftig Potential für neue Märkte – sowohl in Ballungszentren als auch in wachsenden Regionen. Daher expandieren wir. Mit dem MERKUR Markt auf kompakterer Fläche ist es uns möglich, noch besser und flexibler auf die individuellen Standortbedürfnisse von Regionen und Städten zu reagieren und in Gegenden vorzudringen, wo wir bisher aufgrund unserer Größe als Verbrauchermarkt keinen Platz hatten“, so MERKUR Vorstandsvorsitzende Kerstin Neumayer und MERKUR Vorstand Harald Mießner ergänzt: „Die Zukunft sehen wir besonders in integrierten Konzepten, bei denen Gewerbebauten durch Wohnungen, gemeinnützige Einrichtungen oder Grünflächen ergänzt und Teil einer Gebietsentwicklung werden. Abgestimmt auf die Bedürfnisse der Menschen vor Ort wird somit öffentlicher Lebensraum geschaffen.“ Als Beispiel nennt Harald Mießner den 2016 eröffneten MERKUR Markt in der Speisingerstraße in Wien Liesing, auf dessen Dach sich ein Kindergarten befindet.

Multichannel als integraler Bestandteil des MERKUR Erfolgskonzepts
Neben den Entwicklungen im stationären Bereich spielt auch das Thema Digitalisierung für den Erfolg und die Expansion von MERKUR eine entscheidende Rolle. Weiterhin auf Erfolgskurs befindet sich der MERKUR Onlineshop, der seit Juni 2016 die Möglichkeit bietet Einkäufe zeitlich und örtlich unabhängig zu erledigen. Das Online-Sortiment umfasst über 14.000 Produkte. Aufgrund der großen Nachfrage wurde die Anzahl der Auslieferungszentren auf drei erhöht und für 2018 ist eine Ausweitung des Liefergebietes auf die Regionen Graz und Linz geplant.

Zusätzlich zum Onlineshop erleichtern weitere digitale Features MERKUR Kunden ihren Lebensmitteleinkauf: So werden aktuell in 15 MERKUR Märkten iBeacons getestet, die Kunden direkt vor den jeweiligen Regalen Produktinformationen und Rabatte mittels Bluetooth auf ihr Smartphone übermitteln. Auch die verschiedenen Bezahlmöglichkeiten wie Self-Check-Out-Kassen (Kassomaten), klassische Kassensysteme, die Bezahlung mittels Applewatch oder jene mittels Bargeld, Bankomat, Kreditkarte oder NFC ermöglichen eine reibungslose Verbindung von analogen und digitalen Angeboten.

„Trotz all dieser technischen Möglichkeiten wollen die Kunden aber nicht auf die persönliche Beratung und ein individuelles Einkaufserlebnis im MERKUR Markt verzichten. Der Onlineshop und unsere digitalen Features sind zusätzliche Services für unsere Kunden und als Einbindung in das gesamte Geschäftsmodell zu verstehen“, erklärt Kerstin Neumayer abschließend. Dies bestätigt auch Trendforscher Harry Gatterer im Rahmen eines Pressegesprächs von MERKUR: „Wir leben in einer real-digitalen Welt. In dieser geht es nicht mehr darum, sich für einen einzigen Kanal zu entscheiden, sondern die Vielfalt zu akzeptieren und zu nutzen. So sind die Konsumenten heute mehr denn je darauf sensibilisiert, situative Zugriffsmöglichkeiten auf unterschiedliche Services zu haben."