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Neue Standards bei Hühnerfleisch
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Seit März 2013 finden KonsumentInnen in den Regalen von BILLA, MERKUR und ADEG konventionelles Hühnerfleisch, das neuen, nachhaltigeren Standards entspricht und nach dem PRO PLANET Programm umgesetzt wurde.



Unter den Eigenmarken "Hofstädter" und "ADEG mit Leib und Seele" wird somit eine weitere hochwertige Alternative neben Bio beim Kauf von frischem Geflügel angeboten.

Die Hühner stammen ausschließlich aus Österreich. Gegenüber anderen Hühnern aus konventioneller Tierhaltung zeichnen sie sich durch drei wesentliche Merkmale aus:
  • Die Tierhaltung ist gegenüber dem üblichen Standard deutlich verbessert.
  • Futtermittel werden umweltschonender angebaut.
  • Gute Partnerschaft mit den Lieferanten und Produzenten.

Bei den Hühnern werden erstmals bei Fleischprodukten von Beginn an Maßnahmen gesetzt, um das Tierwohl zu verbessern und darüber hinaus zusätzlich kontinuierliche Verbesserungen angestrebt.

Die Tierhaltung ist gegenüber dem üblichen Standard deutlich verbessert
Das bedeutet: Jedem Huhn seinen Platz. Im Rahmen des PRO PLANET Nachhaltigkeitsprogramms wird die Besatzdichte um etwa 20 Prozent gegenüber der gesetzlichen Obergrenze reduziert. Es dürfen 25 kg/m² nicht überschritten werden und die Anzahl der Tiere ist mit max. 15 Tieren/m² limitiert.

Damit es die Hühner auch sonst richtig gut haben, bekommt jedes Huhn genügend Platz um zu scharren und zu picken. Aufgrund verpflichtender Fensterflächen in ihren Ställen, kommen die Hühner außerdem in den sonst nicht selbstverständlichen Genuss von Tageslicht. Daher werden einige Landwirte in den kommenden zwei Jahren ihre Ställe entsprechend umbauen.

Insgesamt 400.000 Euro erhalten die Betriebe für diese Investitionsmaßnahmen in den kommenden drei Jahren. Die Hühner bekommen auch reichlich frische Einstreu und zusätzliche Strohballen, sowie eine zweite Ebene im Stall, wodurch weitere Anreize zum Erkunden oder zum ruhigen Zurückziehen geboten werden.

Futtermittel werden umweltschonender angebaut
Unsere Partner steigen bei der Fütterung ihrer Hühner sukzessive auf europäischen Sojaschrot um. Damit trägt man aktiv zur Schonung der Ökosysteme des südamerikanischen Regenwalds bei. Bereits seit Beginn 2012 setzen die Partner keinerlei gentechnisch veränderte Futterkomponenten mehr ein.

Zusätzlich muss jeder Partner spezielle Qualifikationen nachweisen. Darunter verstehten wir fundiertes Fachwissen über den guten Umgang mit den Tieren und ihren Bedürfnissen, sowie die richtige Stalltechnik. Auch das schonende Ausstallen der Tiere ist bei der Hühnerzucht ein besonders wichtiges Qualitätsmerkmal. Daher werden Schulungen zur Bewusstseinsbildung für eine stressfreie Ausstallung durchgeführt. Zusätzlich wird das Fangen und Verladen der Hühner unangekündigt kontrolliert.

Die Bauern bekommen für ihre Hühner zusätzlich zum marktüblichen Normalpreis einen fixen Zuschlag, der dazu dient, den Mehraufwand an Kosten für zusätzliche betriebliche Maßnahmen aufzuwiegen. Denn Verbesserungen für das Huhn, sollen auch Vorteile für den Bauern bringen.

Gute Partnerschaft
Entscheidend bei der erfolgreichen Umsetzung des Programms ist die kooperative Zusammenarbeit mit Partnerunternehmen und deren Vertragsbetriebe. Regelmäßige Betriebsbesuche und Kontrollen durch staatlich anerkannte, externe Prüfungsstellen dienen nicht nur der Sicherstellung der Maßnahmen sondern auch der kontinuierlichen Weiterentwicklung des Nachhaltigkeitsprogramms.