Ausprägungen und Chancen der Regionalität in Oberösterreich: REWE Group diskutiert mit Landeshauptmann und Entscheidungsträgern
Wiener Neudorf, 24.05.2011
Die Renaissance der Region ist einer der Megatrends der Gegenwart. Meinungsforscher bestätigen, dass die Konsumenten trotz Globalisierung und Verstädterung der regionalen Verwurzelung einen immer größeren Stellenwert einräumen. Die REWE International AG ist mit mehr als 2.500 Filialen in ganz Österreich – davon 333 in Oberösterreich – regional stark verankert. Vorstandsvorsitzender Frank Hensel lud Entschei-dungsträger und Meinungsführer aus der Region nach Linz, um gemeinsam die Ausprägungen und Chancen der Regionalität zu beleuchten. Unter dem Motto: In der Region. Aus der Region. Für die Region.
Studien zeigen, dass der Konsument vor allem im Lebens-mittelbereich Regionalität mit Herkunft aus der Umgebung gleichsetzt und für ganz entscheidend hält. Die geografische Nähe der Produktion und Verarbeitung – vor allem bei frischen Produkten – steht für die Menschen für hohe Qualität, mehr Gesundheit und besseren Geschmack. Diese steigenden Anforderungen an die Herkunft der Produkte und vor allem auch an die Transparenz in Bezug auf ihre Herkunft nimmt die REWE International AG sehr ernst. Die Handelsfirmen BILLA, MERKUR, PENNY, BIPA und ADEG legen schon seit langem einen klaren Schwerpunkt auf heimische Produkte und ihr Anteil am Gesamtsortiment wird konsequent ausgebaut. Außerdem bietet die REWE Group seit 1994 unter der Eigenmarke Ja! Natürlich das mit Abstand größte Bio-Sortiment Österreichs mit mehr als 1.000 Produkten – von denen 80 Prozent aus Österreich stammen. Aus der Region rund um den Nationalpark Kalkalpen in Oberösterreich stammen beispielsweise Ja! Natürlich Bio-Eier, Käse und Purpurweizen. Im über 650 Jahre alten Zisterzienserstift Schlierbach im Herzen des Traunviertels wird in der Klosterkäserei der geschmackvolle Münsterkäse hergestellt, der seit mittlerweile zehn Jahren auch im Ja! Natürlich Sortiment erhältlich ist.
Hochrangige Podiumsrunde reflektiert Chancen der Renaissance der Region
Aus der Überzeugung heraus, dass die Rückbesinnung der Menschen auf fundamentale Werte wie Heimat und die allgemeine Sehnsucht nach Authentizität und Glaubwürdigkeit nicht nur den Lebensmittelhandel betreffen, sondern umfassend diskutiert werden müssen, lud Frank Hensel, Vorstandsvorsitzender der REWE International AG, hochrangige Vertreter aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft gestern Abend zu einer Dialogrunde in die Lederfabrik in Linz. Allen voran bezog Landeshauptmann Josef Pühringer Stellung, der in seiner Funktion freilich maßgeblich die Rahmenbedingungen für die Regionen mitgestaltet. Mit dem Landeshauptmann und Frank Hensel diskutierten am Podium unter der Leitung von Peter Rabl der Generaldirektor der Raiffeisenlandesbank Oberösterreich Ludwig Scharinger, Michaela Pesendorfer, Gesellschafterin von GM Pesendorfer, Gerald Hackl, Geschäftsführer efko Frischfrucht und Delikatessen, und der aus Oberösterreich stammende Humangenetiker Markus Hengstschläger.
REWE International AG in Oberösterreich
Frank Hensel betonte im Rahmen der Diskussionsveranstaltung in Linz die ausgeprägte Verankerung der REWE Group in den Regionen des Landes. So beschäftigt Österreichs größter Lebensmittelhändler in Oberösterreich rund 4.600 Menschen und arbeitet mit etwa 190 Lieferanten aus diesem Bundesland zusammen. Die regionale Verwurzelung zeigt sich auch in der Kooperation von MERKUR mit dem Genussland Oberösterreich, im Rahmen derer über 60 regionale Köstlichkeiten aus Oberösterreich angeboten werden. Auch ein Produkt der neuen Spezialitätenmarke „ADEG mit Leib und Seele“ stammt aus Oberösterreich – der Mühlviertler Filetbraten von Anton Riepl in Gallneukirchen. Neben den 333 Filialen und Märkten betreibt die REWE Group in Oberösterreich außerdem ein Regionallager in Ansfelden. Ein neues Auslieferungslager, von dem aus künftig alle Filialen in Westösterreich versorgt werden sollen, ist in Ohlsdorf in Planung. An diesem neuen Standort in der Nähe von Gmunden sollen rund 250 neue Arbeitsplätze geschaffen werden.
Märkte der REWE Group Handelsfirmen als Lebensader der ländlichen Gegenden
Für Frank Hensel liegen die Einflussfaktoren auf die Zukunft der Regionen auf mehreren Ebenen: „In Zeiten, in denen von vielen das Aussterben der Ortskerne und die voranschreitende Verstädterung beklagt werden, sind unsere Märkte aus meiner Sicht eine wichtige Lebensader der Regionen, die bis in die letzten Täler hinein die Versorgung mit Lebensmitteln in der gleichen Qualität und zum selben Preis garantiert. Die Erhaltung der Lebensqualität in der zum neuen Sehnsuchtsort erkorenen Provinz ist eine wesentliche Frage im Themenumfeld der Regionalität, die wiederum nicht der Handel für sich entscheiden kann, sondern die im Zusammenspiel mit den Verantwortlichen in Politik und Verwaltung getroffen werden muss. Der Dialog im Rahmen einer Veranstaltung kann dazu freilich nur der erste Anstoß sein, den wir aber sehr gerne geben.“