Ein knappes Drittel der Betriebe hat Probleme, Lehrlinge zu finden. Neue Strategien im Recruiting von Lehrlingen sind gefragt. BILLA hat in den letzten Jahren viel Energie in die eigene Lehrlingsausbildung investiert und ist dementsprechend gut aufgestellt. BILLA Vorstandssprecher, Volker Hornsteiner, wünscht sich allgemein aber mehr Wertschätzung für den Lehrberuf.
Die diesjährige Lehrlingsstudie des Internationalen Central Europa Institut Wien (icei) im Auftrag von BILLA zeigt, dass auch das Jahr 2011/12 gute Chancen für Lehrlinge im Handel bietet. Immerhin bieten zwei von drei Handelsunternehmen heuer mehr Lehrstellen als im Vorjahr an. Knapp ein Drittel der Unternehmen hat allerdings Probleme, Lehrlinge zu finden. Nicht alle angebotenen Ausbildungsplätze konnten besetzt werden. Zwei von drei Firmenchefs (66,5 Prozent) gaben im Rahmen der Befragung als Grund für Besetzungsprobleme an, dass keine geeigneten Bewerbungen vorlagen. Unzureichende Qualifikation der Bewerberinnen und Bewerber ist somit mit weitem Abstand der wichtigste Grund, warum Ausbildungsplätze unbesetzt bleiben. Auffällig ist zudem der hohe Anteil von Lehrlingen (15,2%), die ihre Lehrstelle am ersten Ausbildungstag nicht angetreten haben. Bei 11 Prozent der befragten Betriebe sind überhaupt keine Bewerbungen eingetroffen (Vergleich 2010: 8 Prozent).
Recruiting von Lehrlingen bei BILLABILLA ist bei der Lehrlingsausbildung sehr engagiert und für Lehrlinge ein attraktives Ausbildungsunternehmen. „BILLA ist eine attraktive Ausbildungsstätte und bei Lehrlingen sehr beliebt. Wir konnten heuer österreichweit rund 496 Lehrlinge aufnehmen, nur sechs sind nicht zum Dienst erschienen", erklärt BILLA Vorstandssprecher Mag. Volker Hornsteiner. BILLA veranstaltet schon im Frühjahr in allen Bundesländern so genannte „Karrieretage“, zu denen nicht nur angehende Auszubildende, sondern auch deren Eltern eingeladen sind. "Dank dieser Informationstage können wir schon im Vorfeld einschätzen, ob sich die Jugendlichen selbst für den Job interessieren oder ob ihre Eltern wollen, dass sie die Lehrausbildung bei BILLA machen", so Hornsteiner.
Lehre als klare Karrierechance – auch für SchulabbrecherBILLA bietet seinen Lehrlingen viele Goodies, wie zum Beispiel die REWE Group-Mitarbeiterkarte mit Preisreduktionen für den Einkauf in den Handelsfirmen, den ECDL-Führerschein oder auch Auslandpraktika - und ist um eine hohe Qualität in der Ausbildung bemüht. Volker Hornsteiner über die Karrieremöglichkeiten für Lehrlinge bei BILLA: „Die Lehrlinge, die bei uns etwas erreichen wollen, können das auch. Die BILLA Meisterklasse, ein einjähriges Nachwuchsförderungsprogramm für die 30 besten jedes Lehrgangs, fördert genau diesen beruflichen Aufstieg. Denn vor allem im Handel gibt es auch heute noch Aufstiegschancen wie in keiner anderen Branche. Das veranschaulichen die zahlreichen BILLA Erfolgsstories, bei denen ehemalige Lehrlinge die Karriereleiter bis in die Chefetagen aufgestiegen sind.“ Auch für viele Schulabbrecher – ca. ein Drittel der Lehrlinge sind Abbrecher Berufsbildender Höherer Schulen – bietet sich in der Lehre eine zweite Chance für den Erfolg in ihrem Leben. Als attraktiver und sicherer Arbeitsplatz macht BILLA möglich, dass Lehrlinge nach Ausbildung auf Wunsch auch übernommen werden.
Appell: Mehr Wertschätzung für den LehrberufVolker Hornsteiner zum generellen Trend, weg vom Lehrberuf, der sich beobachten lässt: „Es ist meiner Meinung nach bedenklich, dass sich immer weniger Jugendliche für einen Lehrberuf entscheiden. Der Lehrberuf sollte wieder mehr Wertschätzung erfahren. Immerhin ist dieser das Rückgrat der Wirtschaft, der Unternehmen in Österreich. Dabei sind alle Teile der Gesellschaft gefordert. Die Unternehmen und die Wirtschaftskammer ebenso wie die Arbeiterkammer, die Gewerkschaft, die Politik und alle, die Verantwortung für die jungen Menschen in Österreich tragen. Gerade jetzt ist der Spruch ‚Karriere mit Lehre‘ so aktuell wie nie. Ein Lehrberuf bedeutet hervorragende Zukunftschancen – ganz besonders bei BILLA.“
Informationen zur BILLA LehrlingsstudieDie Studie wurde 2011 bereits zum zweiten Mal im Auftrag von BILLA vom international central european institute vienna (
www.iceinstitut.eu) durchgeführt.
Studienaufbau: 31 Tiefeninterviews mit und breite Befragung von 1.130 ausgewählten Entscheidungsträgern der Österreichischen Wirtschaft (Inhaber, Geschäftsführer und leitende Mitarbeiter )
Zeitraum der Erhebung: Jänner bis Mai 2011